In meiner Praxis sehe ich haeufig Menschen, die den Schmerz schon lange kennen. Eine Behandlung hilft fuer ein paar Tage, dann ist das alte Muster wieder da. Tabletten daempfen, aber sie veraendern nichts an der Ursache. Manche sagen mir irgendwann: «Ich weiss gar nicht mehr, wie sich mein Koerper eigentlich normal anfuehlt.»

Akuter Schmerz und chronischer Schmerz sind aus meiner Sicht zwei voellig verschiedene Baustellen, und sie brauchen auch unterschiedliche Werkzeuge.

Wann ein anderer Ansatz sinnvoll ist

Was Bewegungsmuster mit dem Schmerz zu tun haben

Wenn etwas lange wehtut, bewegt sich der Koerper anders. Er schont, er weicht aus, er kompensiert. Kurzfristig bringt das Erleichterung, aber mit der Zeit entstehen daraus neue Probleme. Diese Muster sitzen nicht im Muskel allein — sie sind im Nervensystem gespeichert. Und genau dort setzt Feldenkrais an.

In den Stunden wird mit kleinen, sehr langsamen Bewegungen gearbeitet. Es geht nicht um Willenskraft oder Disziplin, sondern darum, dass das Nervensystem die alten Muster ueberhaupt erst wahrnimmt, bevor es sie veraendern kann.

Haeufige Fragen

Muss ich deshalb auf meine aerztliche Behandlung verzichten?

Auf keinen Fall. Bei chronischen Beschwerden ist eine saubere aerztliche Abklaerung die Grundlage. Meine Arbeit setzt dort an, wo die Medizin aufhoert: bei der Art, wie Sie sich bewegen und Ihren Koerper spueren.

Wie schnell merke ich etwas?

Ehrlich gesagt: selten sofort. Muster, die sich ueber Jahre eingeschliffen haben, brauchen Zeit. Die meisten spueren nach etwa 4 bis 8 Stunden eine Veraenderung.

Tut das weh?

Nein. Ich arbeite grundsaetzlich im schmerzfreien Bereich. Der Koerper lernt besser, wenn er sich sicher fuehlt.

Chronischer Schmerz muss kein Dauerzustand bleiben

Ich arbeite langfristig und ganzheitlich, ohne grosse Versprechen. Feldenkrais und medizinische Massage in Winterthur — Untertor 1, 8400 Winterthur.

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