Die Fussreflexzonenmassage gehoert zu den bekanntesten Methoden der Komplementaermedizin — und gleichzeitig zu jenen, die am haeufigsten missverstanden werden. Weder ist sie eine «normale» Fussmassage, noch verspricht sie medizinische Wunder. Was sie ist: eine praezise, ganzheitlich wirkende Therapieform mit einer langen Geschichte.

Das Grundprinzip der Reflexzonenlehre

Die Reflexzonenlehre geht davon aus, dass der gesamte Koerper auf den Fusssohlen «abgebildet» ist. Bestimmte Zonen der Fuesse entsprechen dabei bestimmten Organen, Druesvon und Koerperbereichen. Durch gezielten Druck auf diese Zonen kann die Durchblutung und die Regulation der entsprechenden Koerperbereiche beeinflusst werden.

Wissenschaftlich ist die genaue Wirkungsweise noch nicht vollstaendig geklaert. Was gut belegt ist: Die Fussreflexzonenmassage hat eine starke entspannende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Typische Anwendungsbereiche

Was Sie von einer Sitzung erwarten koennen

Die Behandlung dauert in der Regel 45–60 Minuten. Die Patientin oder der Patient liegt entspannt auf der Liege, und ich arbeite mit dosiertem Druck durch die Ferse, Sohle und Zehen — systematisch, Zone fuer Zone. Manche Stellen koennen kurz empfindlich sein, was als Hinweis auf Dysbalancen gedeutet wird.

Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie waehrend der Behandlung tief entspannen und danach sehr ruhig, manchmal auch muede wirken. Das ist ein gutes Zeichen: Der Koerper beginnt zu regulieren.

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