Autorin: Marianna Mitakidis – Med. Masseurin EFA, Komplementärtherapie Feldenkrais, Empathischer Coach auf der Basis des Rosenberg-Modells
Auf einen Blick (Zusammenfassung):
- Reizüberflutung regulieren: Hochsensible Menschen nehmen äussere Reize besonders intensiv wahr, was das vegetative Nervensystem oft in ständiger Anspannung hält.
- Körperliche Verankerung: Die Feldenkrais-Methode nutzt sanfte, bewusste Bewegungen und Berührungen, um den Fokus wieder in den eigenen Körper zu lenken und körperliche wie innere Stabilität aufzubauen.
- Ganzheitliche Begleitung: In Kombination mit dem empathischen Coaching nach dem Rosenberg-Modell werden sowohl die körperliche Ebene als auch Gefühle, Bedürfnisse und das eigene Selbstbild gestärkt.
Was ist die Feldenkrais-Methode?
Kurz gesagt: Die Feldenkrais-Methode ist eine körperorientierte Lern- und Therapiemethode, die über sanfte Bewegungen und bewusste Körperwahrnehmung Schmerzen lindert, Bewegungsabläufe harmonisiert und das eigene Selbstbild nachhaltig stärkt.
Die Feldenkrais-Methode hat eine sehr breite Anwendung. Sie kann unterstützend eingesetzt werden bei chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Anwendung findet sie auch bei Bandscheibenproblematiken oder Beschwerden in Nacken und Schultern, Becken, Hüften, Knien, Füssen, Händen oder bei Kieferschmerzen. Ebenso hilft sie bei Koordinations- und Organisationsthemen, bei postoperativen Beschwerden sowie zur körperorientierten Begleitung nach akuten oder länger zurückliegenden körperlichen und seelischen Belastungen (wie z. B. posttraumatischen Belastungsreaktionen) – um nur einige Anwendungsgebiete zu nennen.
Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Was hat das mit Hochsensibilität zu tun?
Warum eignet sich Feldenkrais besonders für hochsensible Menschen?
Direkte Antwort: Feldenkrais hilft hochsensiblen Menschen dabei, aus der ständigen Orientierung im Aussen wieder in den eigenen Körper zurückzufinden, das überreizte Nervensystem zu beruhigen und innere Sicherheit aufzubauen.
Lass mich dazu zuerst einen kurzen Ausflug in ein anderes Gebiet machen, bevor ich tiefer auf diese Frage eingehe.
Lange bevor ich meine eigene Hochsensibilität entdeckte – womit für mich persönlich viele Fragen geklärt wurden –, zeigte mir meine Zusammenarbeit mit einer Psychiaterin, bei deren Patientinnen ich die Feldenkrais-Methode begleitend einsetzte, wie wertvoll diese körperorientierte Kombination bei Menschen mit erlebtem Trauma ist. Ich spreche nicht davon, dass hochsensible Menschen zwingend aus einem traumatisierten Hintergrund kommen müssen. Hochsensibilität ist in erster Linie eine feine, angeborene Wahrnehmungsgabe – auch wenn starke Stresserfahrungen oder Traumata ebenfalls ein Grund sein können, warum das Nervensystem eines Menschen dauerhaft hochsensibel auf Reize reagiert.
Ich möchte das Thema Trauma an dieser Stelle als Beispiel nehmen, weil betroffene Menschen durch das Erlebte oft die Verbindung zu sich selbst verloren haben und sich dadurch ihr Selbstbild veränderte.
Wenn wir in diesem Zusammenhang auf die Epigenetik blicken, wissen wir heute, dass unsere Zellen nicht nur unser klassisches Erbmaterial gespeichert haben – also etwa, welche Augenfarbe wir haben, wie unsere Hände geformt sind oder ob wir eine kleine oder grosse Nase haben, um nur wenige Beispiele zu nennen.
In der Forschung wird heute intensiv untersucht, ob und wie auch tiefgreifende Stresserfahrungen oder Traumata von Vorfahren über epigenetische Prozesse Spuren im Erbgut hinterlassen können. So kann zum Beispiel die Enkeltochter einer kriegsüberlebenden Grossmutter auffallend stark auf Donnergeräusche reagieren, ohne selbst bekannte Gründe dafür in ihrem eigenen Leben zu haben – weil der Donner dem Geräusch von einschlagenden Bomben sehr ähnlich ist, welches die Grossmutter im Krieg in grosse Angst versetzt hat. Auch wenn dieses Beispiel abstrakt erscheinen mag, finde ich es ein passendes Bild, um etwas scheinbar Rätselhaftes im Zusammenhang mit unserer Reizverarbeitung besser zu verstehen.
Was ist Epigenetik – und was hat unser Lebensstil damit zu tun?
Damit Du meinen Gedanken gut folgen kannst, lass mich diesen Begriff vereinfacht erklären:
Die Epigenetik untersucht, welche Gene aktiv oder inaktiv sind und welche äusseren Einflüsse diese Aktivität steuern. Sie ist das Bindeglied zwischen Umwelt und Genen und spielt eine wichtige Rolle bei unserer Entwicklung, Gesundheit, Alterung und der Anpassung an Umweltreize.
- Einflussfaktoren: Die Epigenetik wird unter anderem durch Ernährung, Stress, Bewegung, Umweltgifte und Schlaf beeinflusst.
- Chemische Markierungen: Diese Faktoren können biochemische Markierungen setzen oder entfernen und damit bestimmte Gene aktivieren oder deaktivieren, ohne die DNA selbst zu verändern.
- Vererbung und Lebensstil: Studien deuten darauf hin, dass bestimmte geprägte Markierungen auch weitergegeben werden können. Unser Lebensstil und unser Stresserleben sind also eng mit der Aktivität unserer Gene verknüpft.
An dieser Stelle möchte ich nochmals auf das Beispiel starker Stresserfahrungen zurückkommen. Forschende haben untersucht, welche Rolle die Epigenetik bei der Weitergabe von Traumafolgen spielt. So wurde etwa bei Nachkommen von Holocaust-Überlebenden eine veränderte Reaktion auf Stresshormone beobachtet: Bei ihnen war vermehrt ein bestimmtes Gen inaktiv, welches beeinflusst, wie der Körper mit Stress umgeht – eine Veränderung, die bereits bei den Eltern aufgrund ihrer extremen Belastungen vorlag.
Auch wenn ein erlebtes Trauma natürlich kein bewusster Lebensstil ist, für den wir uns entschieden haben, ist es doch ein extremes Stresserlebnis, das prägenden Einfluss auf das Nervensystem hat. Und genau hier sehe ich die spannende Verbindung zum Thema Hochsensibilität: Obwohl noch längst nicht alles abschliessend erforscht ist, zeigt uns die Epigenetik, dass positive Veränderungen im Alltag – wie bewusste Bewegung, Stressabbau und Achtsamkeit – unsere inneren Voraussetzungen im Umgang mit Reizen spürbar verbessern können.
Bewegung verändert Bewusstsein
Wenn wir die Erkenntnisse der Epigenetik vereinfacht auf unseren Alltag übertragen, beeinflussen unsere Prägungen, wie wir mit Umwelteinflüssen und Stress zurechtkommen. Und hier kommen wir der Frage, wie Feldenkrais bei Hochsensibilität helfen kann, ganz nah: Denn einer der wirksamsten Faktoren, um bessere Voraussetzungen im Umgang mit Umweltreizen zu schaffen, ist Bewegung.
Eine der zentralen Arbeitsweisen von Feldenkrais ist es, Bewegung zu verwenden, um unsere Handlungsoptionen zu erweitern. Auch wenn es zunächst abstrakt klingen mag: Bewegung verändert uns nicht nur auf der Ebene unseres Bewegungsapparates – sie verändert auch unser Bewusstsein.
Um auf meine damalige Zusammenarbeit mit der erwähnten Psychiaterin zurückzukommen, bei der ich Menschen mit stark belastetem Hintergrund (wie Kriegs-, Missbrauchs- oder Kindheitstraumata) begleitete: Die Kombination aus der Feldenkrais-Methode und der ärztlichen Gesprächstherapie bewirkte bei den Patientinnen eine deutlich raschere Stabilisierung ihres Zustandes. Durch die Arbeit auf beiden Ebenen – der Körperebene und der mentalen Ebene – kamen diese Menschen wieder näher an ihre eigene Identität. Ihr Selbstbild begann sich zu verändern.
(Wichtiger Hinweis zur Vollständigkeit: Wenn mit der Feldenkrais-Methode an Menschen mit schweren Traumata gearbeitet wird, braucht es zwingend parallel die fachärztliche oder psychotherapeutische Begleitung durch eine Psychologin oder Psychiaterin.)
Was ist eigentlich ein Selbstbild?
Lass mich den Begriff «Selbstbild» anhand einer bekannten Geschichte erklären, die Du vielleicht auch schon einmal gehört hast:
Es ist die Geschichte eines blinden Menschen, der noch nie einen Elefanten gesehen hat. Jemand führt diesen Menschen an einen Elefanten heran. Er streckt die Hand aus und ergreift den Schwanz des Elefanten, der gerade hin und her pendelt. «Aha», sagt der blinde Mensch, «so sieht also ein Elefant aus: dünn, lang und pendelt hin und her.» Wenn er sich nicht weiter am Tier entlangtastet und neugierig entdeckt, was für ein grosser, kraftvoller Körper damit verbunden ist, wird sein Bild eines Elefanten genau in diesem kleinen Ausschnitt einfrieren.
Wenn Du Puzzles magst, weisst Du, dass in einem einzelnen Puzzleteil das gesamte Bild noch nicht erkennbar ist. Es braucht viele, viele Teile, um daraus ein vollständiges Bild zu machen.
Genauso verhält es sich mit unserem Selbstbild. Oft nehmen wir an uns selbst nur einzelne Puzzleteile wahr, die durch bisherige Prägungen in unserem Bewusstsein sichtbar sind. Alles, was sonst noch in uns steckt, können wir entdecken, indem wir uns neugierig von Puzzleteil zu Puzzleteil vorarbeiten, damit unser Bild von uns selbst immer vollständiger wird. Tun wir das nicht, bleiben wir in einem kleinen Ausschnitt unserer selbst stecken, der nur ein Bruchteil unseres tatsächlichen Potenzials ist – so wie in der bekannten Parabel des Adlers, der unter Hühnern gross geworden ist und ein Leben lang denkt, er sei ein Huhn, bis er seine eigenen Flügel entdeckt.
Wie kann Feldenkrais hochsensible Menschen in ihrem Selbstbild unterstützen?
Wie ich eingangs bereits erwähnte, wird die Feldenkrais-Methode nicht nur unterstützend bei Schmerzen oder körperlichen Beschwerden eingesetzt. Mit ihrer Hilfe kann sich Schritt für Schritt das eigene Selbstbild verändern. Selbstverständlich geschieht das nicht von heute auf morgen und nicht in einer einzigen Sitzung – es ist ein individueller Prozess, der in Deinem eigenen Tempo wachsen darf.
Ein zentraler Ansatz der Feldenkrais-Methode ist es, über Bewegung das Bewusstsein zu erreichen. Vielleicht scheint Dir das im ersten Moment fast zu einfach: Wie soll Bewegung auf das Bewusstsein einwirken?
Der Körper ist Teil der Einheit von Geist, Seele und Körper, in der wir wohnen. Er ist ein wesentlicher Teil unserer Ausdrucksfähigkeit – nicht ohne Grund sprechen wir von der Körpersprache:
- An unserer Körperhaltung lässt sich oft der Zustand unserer inneren Haltung ablesen: Haben wir eine aufrechte Haltung und sitzt unser Kopf frei und selbstbewusst auf entspannten Schultern? Oder verrät eine gebeugte Haltung und ein zwischen den Schultern eingezogener Kopf, dass wir uns erschöpft, überfordert oder niedergeschlagen fühlen?
- Auch an unserer Atmung können wir unmittelbar ablesen, ob wir gerade ruhig und geerdet oder innerlich unruhig sind.
Viele äussere Reize, von denen wir in der heutigen Zeit überflutet werden, wirken ununterbrochen über unsere Sinne auf uns ein. Wir sind oft wie «gefangen» im grossen Reizangebot des Alltags und richten unseren Fokus weg von unserem Körper, ganz hin zu den äusseren Anforderungen.
Das Nervensystem eines hochsensiblen Menschen arbeitet ununterbrochen daran, sich in dieser Reizüberflutung zu orientieren. Aufgrund der hohen Wahrnehmungsfähigkeit werden dabei feinste Abstufungen verarbeitet. Diese Dauerleistung verbraucht enorm viele Ressourcen.
Wenn Du jedoch innehältst und Dir Zeit nimmst, Deinen Körper achtsam zu beobachten, bemerkst Du über Deine Körperempfindungen, wie er Dir in seiner eigenen Sprache genau spiegelt, was in Deinem Inneren passiert und wie Du Dich wirklich fühlst. Die Feldenkrais-Methode schult genau diese ruhige Beobachtung und den Fokus auf den Körper. Veränderungen auf körperlicher Ebene wahrzunehmen hilft Dir, Dich selbst und Deine eigenen Grenzen viel besser kennenzulernen.
Was kann Feldenkrais bei Hochsensibilität konkret bewirken?
Inzwischen hatte ich viele wertvolle Begegnungen mit hochsensiblen Menschen – sowohl in meiner Praxis als auch privat. Hochsensibilität spricht erfahrungsgemäss sehr gut auf die Feldenkrais-Methode an.
Menschen, die hochsensibel sind, erleben den Alltag oft als ständige Überforderung, weil sie sich von Reizen überflutet fühlen und sich nur schwer davon abgrenzen können. Über die Sinne aufgenommen, machen sich diese Reize rasch körperlich bemerkbar:
- Körperliche Warnsignale: Müdigkeit, muskuläre Anspannung und Kopfschmerzen treten auf.
- Gestörte Regeneration: Wenn die Erschöpfung so gross ist, dass das Nervensystem im sympathikotonen Modus (Kampf-oder-Flucht-Bereitschaft) verharrt, führt dies häufig zu Schlafstörungen. Der Ausgleich im vegetativen Nervensystem gelingt nachts nicht mehr ausreichend, und am nächsten Morgen fühlt man sich weder ausgeruht noch erfrischt.
- Blockiertes Potenzial: Der Start in den Tag beginnt mit einem Gefühl der Schwere. Die grossartige Kreativität, Empathie und der Ideenreichtum, mit denen die meisten hochsensiblen Menschen ausgestattet sind, können kaum noch abgerufen werden. Es ist nur verständlich, wenn sich Betroffene dadurch orientierungslos, frustriert und hilflos fühlen.
Vom Überforderungsmodus zu körperlicher und innerer Stabilität
Die Arbeit mit Feldenkrais hilft hochsensiblen Menschen, den Fokus wieder liebevoll auf sich selbst zu richten, sich im Körper besser zu verankern und zu einer inneren Flexibilität zu finden, die mehr Freiheit ermöglicht:
- Sicheren Boden spüren: Stabilität ist die Grundlage, auf der man sich getragen fühlt und Vertrauen entsteht. Nach einer Feldenkrais-Behandlung nehmen die Füsse den Boden oft deutlich stärker und bewusster wahr; die Beine tragen den Körper wieder wie verlässliche Säulen.
- Aufrechte Haltung & Selbstvertrauen: Ein aufrechter Stand mit erhobenem Kopf und entspannten Schultern bildet die körperliche Ausgangslage, über die sich Menschen wieder mit ihrem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein verbinden können.
- «Rückgrat haben»: Ein freier, aufrechter Rücken, der harmonisch mit dem ganzen Körper verbunden ist, hilft dabei, sich im eigenen Körper zu Hause zu fühlen. Im Volksmund nennen wir das treffend «Rückgrat haben» – also in sich verankert zu sein und für sich sowie seine Bedürfnisse einzustehen.
So entsteht Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – hin zu mehr Flexibilität, innerer Freiheit und bewusster Selbstbestimmung.
Wie läuft eine Feldenkrais-Behandlung ab?
Für die meisten Menschen ist es zunächst schwierig, sich die Arbeitsweise von Feldenkrais theoretisch vorzustellen – man lernt sie am besten kennen, wenn man sich auf eine Sitzung einlässt:
- In der Einzelbehandlung: Die Methode wird direkt und achtsam am Körper ausgeführt. Du liegst dabei bequem und vollständig bekleidet auf der Behandlungsliege.
- Sanfte Impulse: Über feine, präzise und sanfte Berührungen («Griffe») und Bewegungsimpulse wird Dein Nervensystem eingeladen, unnötige Spannungen loszulassen und neue, mühelose Bewegungsmuster zu entdecken.
- Individueller Ablauf: Jede Sitzung orientiert sich an Deinem aktuellen Befinden und kann ganz unterschiedlich oder aufbauend auf der vorhergehenden gestaltet sein.
Worauf ist die Feldenkrais-Methode ausgerichtet?
Dr. Moshé Feldenkrais, der die Methode ab den 1940er-Jahren entwickelte, beschrieb den Kern seiner Arbeit mit folgenden Worten:
«Wenn das Unterscheidungsvermögen besser geworden ist, können die Einzelheiten des Selbst oder der Umgebung besser wahrgenommen werden; wir werden uns darüber bewusst, was wir tun, und nicht darüber, was wir sagen oder denken, dass wir tun.
Den Körper zu unterrichten, alle möglichen Formen und Anordnungen der Glieder perfekter zu gestalten, verändert nicht nur die Kraft und Flexibilität des Skeletts und der Muskeln, sondern verursacht eine tiefgreifende Veränderung des Selbstbildes und der Qualität der Gerichtetheit des Selbst.
Das Unmögliche möglich machen, das Mögliche leicht und das Leichte elegant!»
— Moshé Feldenkrais, From my Method (Tel Aviv: Alef Publishers, 1964)
Ergänzend fasst es das Feldenkraiszentrum Chava Shelhav treffend zusammen:
«Die Feldenkrais-Methode bietet eine Lernerfahrung, mit der wir unser Denken, Fühlen, Spüren und Bewegen verbessern. Wenn wir diese einmalige Lernerfahrung in unser Leben integrieren, können wir unser tagtägliches Wirken in unserer Umwelt ebenso verbessern wie unsere Entwicklung als Mensch.»
Durch die neue, mühelosere Ordnung von Skelett und Muskeln werden Kraft und wertvolle Ressourcen eingespart. Unsere Bewusstheit wird geschult – sowohl darin, wie wir uns im Alltag bewegen, als auch darin, wie wir neuen Situationen und Herausforderungen begegnen. Für meine eigene Hochsensibilität und für mich persönlich bedeutet das: eine immer tiefere Verankerung in meiner eigenen Identität zu finden und in dieser Freiheit mit mir selbst in Verbindung zu bleiben.
Die ideale Ergänzung: Feldenkrais kombiniert mit dem Rosenberg-Modell
Die Feldenkrais-Methode in Kombination mit dem empathischen Coaching nach dem Rosenberg-Modell (Gewaltfreie Kommunikation) sind aus meiner Sicht zwei sich optimal ergänzende Werkzeuge, um hochsensible Menschen ganzheitlich zu begleiten:
- Körperebene (Feldenkrais): Beruhigt das Nervensystem, löst körperliche Schutzspannungen und sorgt für Erdung und Stabilität.
- Gefühls- & Bedürfnisebene (Rosenberg-Modell): Bietet eine klare, einfühlsame Hilfestellung, um die eigenen Gefühle und Bedürfnisse hinter der Reizüberflutung besser zu erkennen und auszudrücken.
Im empathischen Coaching erfährst Du eine wertschätzende und achtsame Begleitung, die Brücken baut und Dich dabei unterstützt, die Verbindung zu Dir selbst und Deinem Umfeld wieder harmonisch zu gestalten. Diese Kombination trägt nachhaltig zur Klärung und Wiederherstellung Deiner inneren Balance bei.
Möchtest Du wieder mehr Ruhe und Stabilität in Deinem Körper spüren?
Wenn Du Dich als hochsensibler Mensch oft erschöpft, angespannt oder von den Reizen des Alltags überfordert fühlst, begleite ich Dich bei In Guten Händen gerne auf Deinem Weg zu mehr innerer Sicherheit und Leichtigkeit.
Über die Autorin: Ausbildungen & Qualifikationen von Marianna Mitakidis
| Zeitraum | Ausbildung / Weiterbildung | Titel / Abschluss |
|---|---|---|
| 2000 – 2004 | Feldenkrais-Ausbildung | Dipl. Feldenkrais-Pädagogin |
| 2009 – 2014 | Medizinische Masseurin (berufsbegleitend) | Med. Masseurin EFA (Eidg. Fachausweis) |
| 2016 | Seelsorgewerkstatt mit Praktikum (Schwerpunkt Hochsensibilität) | Zertifizierte Seelsorgerin |
| 2018 | Branchenzertifikat für Komplementärtherapie | KomplementärTherapeutin mit Branchenzertifikat OdA KT, Methode Feldenkrais |
| 2020 – 2023 | Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg (Fokus Hochsensibilität & Mediation) | Zertifizierter Empathischer Coach & Counselor |
| seit 2023 | Ausbildung Akupressur nach Jin Shin Do (JSD) | Zertifikat für Akupressur |